Die deutsche Sicherheitspolitik – Rückkehr zu Helmut Schmidt ?

Donnerstag, 15. September 2022, 19:00 Uhr
Donisl – Raum Marienplatz (1. OG), Weinstrasse 1, 80333 München (U/S-Bahn: Marienplatz)

Andreas Schwarz, MdB
Mitglied im Haushaltsausschuss Berichterstatter Einzelplan Verteidigung
Johannes Arlt, MdB
Mitglied im Verteidigungsausschuss und Soldat

40 Jahre ist es her, dass ein sozialdemokratischer Kanzler eine sicherheitspolitische Zeiten-wende beschwor: Helmut Schmidt und der Nato-Doppelbeschluss. Heute verkündet mit Olaf Scholz wieder ein sozialdemokratischer Kanzler eine sicherheitspolitische Zeitenwende. 40 Jahre Ost-West-Annäherung sind durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine jäh beendet worden. Viele in der SPD wollten die Warnzeichen aus dem Kreml nicht wahrhaben und glaub-ten an Frieden durch wirtschaftliche Vernetzung. Wie geht es nun weiter?
Wie muss sich die deutsche Sicherheitspolitik ändern? Wie können wir als Gesellschaft den wirtschaftlichen Schock durch Lieferengpässe und Energiepreisexplosionen aushalten? Wie können in dieser Lage die notwendigen Investitionen in Verteidigung und Energiewende finan-ziert werden?
Darüber diskutieren wir mit den Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt und Andreas Schwarz.

Um besser planen zu können bitten wir um Anmeldung bei Willi Türp, W.Tuerp@t-online.de, Tel.: 0176 57618183 oder Georg Seidl (georg.seidl@seeheimer-oberbayern.de).
Die Seeheimer Oberbayern laden zu einer Brotzeit im Donisl ein!

Vortrag und Diskussion – 7 Monate Ampelregierung – Zwischenbilanz und Ausblick

Dirk Wiese, MdB und Sprecher des Seeheimer Kreises

Dirk Wiese
MdB und stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Mitglied Sprecherteam Seeheimer Kreis, Berlin

Donnerstag, 30. Juni 2022, 19:00 Uhr
Donisl – Raum Marienplatz (1. OG), Weinstrasse 1, 80333 München (U/S-Bahn: Marienplatz)

Dirk Wiese, MdB seit 2013 ist im Herbst 2021 erneut zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt worden und verantwortet die Bereiche Innen/Recht, Petitionen, Kultur/Medien und Sport.
Zu Beginn der Regierungsarbeit konnte sich wohl niemand vorstellen, dass Russland die Ukraine überfallen würde und dieser durch nichts zu rechtfertigende, völkerrechtswidrige Angriffskrieg ein Großteil der Agenda der neuen Bundesregierung bestimmen wird. Andere, für unser Land wichtige Themen und Aufgaben, die im Koalitionsvertrag festgehalten wurden, dürfen trotz des Kriegs nicht liegenbleiben – beispielsweise der ökolo-gische Umbau der Energiewirtschaft, die anhaltenden Belastungen aus der Pandemie oder die Weiterentwick-lung der sozialen Sicherungssysteme.
Für Dirk Wiese ist die Verwurzelung in seiner Heimatregion, dem Hochsauerland und dort der Kontakt mit den Menschen enorm wichtig. Als „überzeugter“ Sauerländer ist er sehr präsent in seiner Heimat und genießt dort hohen Zuspruch und Wertschätzung. Dirk gilt als volksnah, bodenständig und unprätentiös was sich auch in seinen Wahlergebnissen widerspiegelt.
Dirk ist mitten drin im politischen Geschehen, Dirk hat also einiges zu sagen.
Herzlich laden ein:


Sprecherkreis Seeheimer Oberbayern
Willi Türp, Vorsitzender SPD-Ortsverein Freiland

Olaf Scholz wird Kanzlerkandidat der SPD

Olaf Scholz ist Kanzlerkandidat

Der SPD Parteivorstand hat heute Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten für die anstehende Bundestagswahl benannt. Mehr Infos zur Person und den Inhalten gibt es hier: www.spd.de/olaf-scholz/

Zum Tod von Dr. Hans-Jochen Vogel

Seeheimer Oberbayern verneigen sich vor seinem Lebenswerk und betrauern den Verlust eines Freundes, Ideengebers und Vorbilds  

Hans-Jochen Vogel (links) mit zwei seiner Nachfolger als Münchner Oberbürgermeister: Christian Ude (Mitte) und Dieter Reiter (rechts).

Die Seeheimer Oberbayern verlieren mit Hans-Jochen Vogel einen ihrer Gründer. Die SPD verliert ihre vielleicht letzte große moralische Instanz. Hans-Jochen Vogel hat sozialdemokratische Werte stets nicht nur gepredigt, sondern auch gelebt.

„Zum Tod von Dr. Hans-Jochen Vogel“ weiterlesen

Steuergerechtigkeit stärken – Ungleichheit bekämpfen

Der Seeheimer Kreis hat seine Reformpläne für das deutsche Steuersystem vorgestellt.

Die wichtigsten Forderungen in Kürze:

  • Der jetztige Spitzensteuersatz von 42% greift erst ab einem Jahreseinkommen von 92.000 €
  • Der Spitzensteuersatz steigt auf 49% ab einem Jahreseinkommen von 125.000 €
  • Der Solidaritätszuschlag entfällt im Gegenzug komplett
  • Kapitelerträge werden wieder mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert. Die pauschale Abgeltungssteuer von 25% entfällt.
  • Erbschaften bis zu 1.000.000 € sollen steuerfrei werden (bisher 400.000 € für Kinder, 600.000 € für Ehepartner*in)
  • Die Erbschaftssteuer über diesem Freibetrag liegt einheitlich bei 10%, sowohl für Privatbesitz als auch Firmenvermögen. Sie soll in Raten über 10 Jahre verteilt bezahlt werden können.
  • Es wird eine Mindestbesteuerung für Unternehmen gefordert (Stichwort Digitalkonzerne). Sollte diese international scheitern, soll sie zur Not abgestimmt mit den willigen Staaten eingeführt werden.

Lesen Sie das gesamte Papier hier: